Bildschirmfoto 2014-02-26 um 02.22.02

John Coffey

„Get up and dance, get up and smile, get up and drink to the days that are gone in the shortest while.“

„Steht auf und tanzt, steht auf und lächelt, steht auf und trinkt auf die Tage die schon bald vorbei sind“, fordern John Coffey in Ihrem Song „Me vs. I“ auf der Platte „Bright Companions“ (2012, Redfield Records) und das scheint auch das Mantra der fünfköpfigen Band aus den Niederlanden zu sein.

Schon vor jedem Auftritt fallen Sie auf. Sie sind impulsiv, dynamisch, laut, sympathisch und tragen eindrucksvolle Schnauzbärte und Lederjacke. Sie machen Krach, erzählen leidenschaftlich, springen auf den Tourbus und trinken und lachen ungehemmt.

Und diesen Schwung nehmen Sie auch mit auf die Bühne. Das Schlagzeug treibt, die Gitarren beben und der Gesang kracht. Sobald David Achter de Molen die erste Zeile von „Romans“ in das Mikro krawallt, holpert mein kleines Randalier-Herz. Die Stimme ist wuchtig, brachial, rotzig, brutal und stark und bombt sich durch die Ohren ins Gemüt. Niemand kann still stehen oder nicht schwitzen, wenn die Gitarren dampfen, wenn es sich nach beflügelt-Sachen-kaputt-machen anfühlt und ein bisschen nach warmer Lederjacke riecht.

 

 

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